Drohne
Steinbruch Loitsch

Steinbruch Loitsch

Im Jahre 1340 wurde das Dörfchen erstmals urkundlich erwähnt. Der Name des Dorfes kommt wahrscheinlich aus dem Sorbischen und bedeutet ‚Sitz der Jäger‘. Die Loitschmühle wurde 1682 erstmals genannt. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war Loitsch ein kleines Bauerndorf mit größeren Bauernhöfen. Mit dem Bau der Bahnstrecke Weida–Mehltheuer und dem Bau des Bahnhofes kehrte ein anderes Leben im Dorf ein. Schon Ende des 19. Jahrhunderts war ein Kurbetrieb im Örtchen entstanden. Am 1. Juli 1950 wurde Loitsch nach Steinsdorf eingemeindet. Am 31. Dezember 2013 wurde der Ort zusammen mit Steinsdorf nach Weida eingegliedert. In dem Steinbruch von Loitsch bei Weida wird Diabas zur Schottergewinnung abgebaut. Bei Sammlern war der Bruch für Carbonatdrusen und kleine Kristalle von Sulfiden bekannt. Im Jahre 2000 wurde dann das für Deutschland neue und kurz zuvor von der IMA anerkannte Mineral Silvialith aus Fremdgesteinseinschlüssen bekannt.