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Herzogenstuhl und Grünes Haus

Herzogenstuhl und Grünes Haus

Der Herzogstuhl bei Hummelshain ist ein kleines Lustschlösschen in Turmform und mit Fachwerk. Wahrscheinlich als Rückzugsort während der Jagdausflüge gedacht, vermutet man auch, dass der damalige Herrscher (Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg) auch diversen amurösen Aktivitäten mit Geliebten in dem Gemäuer nachging. Der Herzogstuhl wurde zu Kriegszeiten errichtet und der Herzog nutze diesen tief im Wald und abseits der Wekt gelegenen Ort um dem Alltag zu entfliehen und persönliche Ruhe und Frieden zu finden.

 

Das Grüne Haus wurde im Jahre 1727 als Jagdhaus erbaut und diente seither den Herzögen als Schlechtwetterunterkunft und „Speisesaal“. Der zweigeschossige Bau mit hölzernem Altan liegt an einer Waldlichtung in der Nähe der Jagdanlage Rieseneck. Das schlicht möblierte Gebäude verfügt über eine Küche, einen Wohnraum, mehreren Schlafräumen im Ober- und Dachgeschoss sowie einen Balkon. Zum Ensemble des Grünen Hauses gehören in der unmittelbaren Umgebung der ehemalige Pferdestall, die Remise, ein Wildbretkeller mit Trockenboden sowie das zu DDR-Zeiten errichtete Brunnenhaus.