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Ziemestalbrücke und Wysburg im Thüringer Schiefergebirge

Ziemestalbrücke und Wysburg im Thüringer Schiefergebirge

Die Ziemestalbrücke ist ein 115 Meter langer und 32 Meter hoher Viadukt. Es war die Zugverbindung von Triptis nach Marxgrün in Thüringen. Der Bau der Brücke dauerte von 1893 bis 1895. Der Viadukt besteht komplett aus Stahl. Die Ziemestalbrücke befindet sich in einer Waldfläche des Saale-Orla-Kreises. Es gibt kaum Siedlungen in unmittelbarer Nähe zur Ziemestalbrücke; die nächstgelegenen sind Ziegenrück, Altenbeuten und Remptendorf. Die Landschaft um den Viadukt ist sehr reizvoll. Außerdem hat man von dort einen sehr guten Ausblick. 

Die Burg befindet sich in unmittelbarer Nähe der Ziemestalbrücke. Sie entstand Ende des 13. Jahrhunderts im Auftrag der Vögte von Gera. Nach dem Zerfall der Burg diente das Areal den Bewohnern der umliegenden Dörfer als Steinbruch, wodurch die Ruine einen Großteil ihrer Substanz verlor. Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts erfolgten verschiedene Vermessungsarbeiten und kleinflächige Ausgrabungen. Die Mauern wurden schrittweise bis zu einiger gewissen Höhe wieder aufgemauert und dabei die ursprüngliche Höhe durch rote Ziegelsteine gekennzeichnet. In Weisbach wurde 1989 eine ständige Ausstellung im Wysburg-Haus eröffnet.